Neuraltherapie & Manualtherapie (Manuelle Medizin)

Die Manuelle Medizin bzw. Neuraltherapie (therapeutische Lokalanästhesie) verwendet manuellklinische Techniken (die Hand ist das einzige Werkzeug) zur Prävention, Diagnostik und Therapie von Störungen am Stütz- und Bewegungsapparat. Die Befähigung bzw. Berechtigung dazu wurde im Rahmen des ÖÄK- Diploms für “Manuelle Medizin / Neuraltherapie” über Kurse der österreichischen Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin bzw. in Kursen nach Cyriax erworben.

Grundlegendes Ziel der Manuellen Medizin ist es, Blockierungen und Fehlstellungen der Wirbelkörper und Gelenke zu reversieren. Dadurch bedingte Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen durch Nervenwurzelreizungen können so gelöst werden. Prinzipielle Risiken trotz richtiger Anwendung wie Gefäßverletzungen, Schlaganfall und Knochenverletzungen sind zwar überaus selten, müssen jedoch in einem Aufklärungsgespräch individuell diskutiert werden.

Typische Anwendungsbereiche:

  • Hexenschuß
  • Schwindel
  • Spannungs-Kopfschmerz
  • Ohrensausen / Tinnitus
  • Muskelhartspann / Myogelosen
  • Tennisellbogen / Mills Manipulation
  • Blockierungen der kleinen Wirbelgelenke
  • Blockierungen von Rippen-Wirbelgelenken
  • Blockierungen der Kreuz-Darmbeingelenke
  • “Triggerpunkt”-Infiltration
  • “Quaddelung”